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Neues Museum Berlin

Shot with the Olloclip fish eye lens and an iPhone 5, edited with Snapseed for iPad.
Also see this place in a 360 panorama.

Memories of vacations, first approach

I got inspired by the minimalistic paintings from Alfred from June’s Le Monde diplomatique and did a bit of painting myself. I took three photos from this year’s trips to Florence, Thailand and Croatia and sat down today with some colours. I struggled a lot with the cartoonish minimalism in Alfred’s pictures, which got me inspired in the first place, and ended up painting a pretty realistic looking bridge and a hermit crab (jellyfishes are so out of this world, you can’t make them to look realistic howsoever!).  Well, I still have plenty of photos from my vacations left …

Coding Da Vinci – Der Kultur-Hackathon

Als Lina mich im April fragte, ob ich mit ihr und Anne an einem Hackathon teilnehmen möchte, war ich zuerst einmal perplex, dass Lina gerade das Wort “Hackathon” verwendet hat. Sie ist nämlich mit Herz und Seele Kunsthistorikerin, stolze Besitzerin eines alten Knochens, den sie Handy nennt, und schleppt aus Spaß dicke Bücher in ihrem Jutebeutel durch die Stadt. Aber neulich hat sie auch eine Hausarbeit geschrieben, bei der ich ihr technisch beraten habe, und es ging um den Einsatz von Virtual Reality bei Sanierungsarbeiten der alten Landmauer in Istanbul. Ich merkte, dass es an mir war mein veraltetes Bild der Kunstgeschichte zu entstauben und sagte ihr deshalb bei dem Projekt zu.

Das Ziel von Coding Da Vinci ist es Kulturinstitutionen mit Entwicklern, Designern und Interessierten zusammenzubringen, damit sie gemeinsam aus frei nutzbaren Kulturdaten neue Anwendungen, mobile Apps, Dienste, Spiele und Visualisierungen entwickeln. CDV fand 2014 zum ersten Mal statt und entstanden sind damals nützliche wie witzige Projekte, basierend auf 26 Datensets von 16 Institutionen. Dieses Jahr nahmen 33 Kulturinstitutionen teil und die Datensets haben sich auf 47 fast verdoppelt.

Nach einigen Überlegungen entschieden sich Anne und Lina für die 200 Karteikarten der Fotografin Giesela Dutschmann, die fast 40 Jahre lang für das Ostberliner Fotoarchiv tätig war und die städtebauliche Entwicklung der DDR dokumentiert hatte. Daraus wählten sie wiederum 75 Fotos aus, die insgesamt 27 Gebäude zum Inhalt hatten. Sich durch die 200 Karteikarten durchzuarbeiten war mühselig und nahm den ersten Teil der insgesamt 10 Wochen andauernden Hackathon-Sprint in Anspruch. Ich gönnte mir währenddessen eine große und zwei kleine Reisen, und als ich wieder im sommerlichen Berlin war, lagen die ausgewählten Bilder samt Metadaten bereits in unserem gemeinsamen Google Drive und ich legte los, um zunächst einmal Importierfunktionen für diese Daten zu programmieren.

Nach und nach entstand eine Webseite, die nicht nur die von den Kunsthistorikerinnen aufgearbeiteten Daten verständlich darstellte, sondern ihnen auch die Möglichkeit bot weitere Fotos hochzuladen, Metadaten hinzuzufügen, neue Gebäude und Touren anzulegen und mit Beschreibungstexten zu versehen. Bald inspirierte uns das Gerüst auf der Einführungsseite zu einem Logo; das Ockergelb der FDJ gab der Seite Farbe; und Helvetica Neue wurde zur Hauptschriftart, weil sie der Schriftart Super Grotesk sehr ähnlich aussieht, welche als die meist verwendete Schriftart in der DDR gilt.

Eine Woche vor der großen Projektpräsentation hat mein Team, mittlerweile mit Christian zu viert, dann noch einen echten Wochenend-Hackathon in meinem Wohnzimmer veranstaltet. Zwei Tage lang haben wir bis spät in den Abend hinein für unsere Seite “Wiederaufbau Ost-Berlin” Texte recherchiert und Bugs beseitigt. Jede Menge Koffein und Kuchen wurden zum Aufputschen missbraucht, das Team wuchs noch mehr zusammen und wir fühlten uns unaufhaltsam!

Heute gab es dann im wunderschönen Jüdischen Museum Berlin die Abschlusspräsentationen aller diesjährigen Coding Da Vinci Projekten. Bei über 35 Grad Hitze galt es alle 20 Projektvorträge und die anschließende Preisverleihung durchzuhalten. Trotz des extremen Wetters waren sehr viele Teams und Zuschauer erschienen (manche sind sogar extra hierfür nach Berlin angereist!), die Stimmung war von Beginn an enthusiastisch! Ein Team nach dem anderen stellten sie ihre oft sehr innovative Ergebnisse vor. Mir persönlich hat das Projekt “Großstadtziegel“, bei dem man einem in einem Ziegel verbauten Smartphone eine (Lebens)Geschichte erzählt, diese shared und den “Ziegel” dann weitergibt, am besten gefallen (obwohl es streng genommen nicht direkt die bereitgestellten Open Data verwendete).

Großartig fand ich außerdem Thomas Tursic, der seine zwei Kinder beim Projekt “Nürnberger Lebkuchen” involvierte, und ein Candy-Crush ähnliches Spiel mit ihnen gemeinsam entwickelte, bei dem man ganz nebenbei 100 Jahre alte Originalrezepte von Nürnberger Lebkuchen kennenlernt. Das Projekt durfte auch den Preis Funniest Hack einheimsen.

Übrigens wurde während der Abschlussveranstaltung soviel getwittert, dass #codingdavinci zeitweilig zu den Top Topics von Twitter Deutschland gehörte!


Nach der Siegerehrung war auch beim Team “Wiederaufbau Ost-Berlin” die Stimmung bombe! Wir waren sehr stolz darauf, dass wir während der 10 Wochen nicht schlapp gemacht haben, obwohl jeder von uns nebenbei noch Studium und Beruf zu bewältigen hatte. Jeder von uns hat wichtige Dinge insbesondere für das weitere Berufsleben gelernt – Lina und Anne wissen nun, was CSS, Git, responsive, usw. bedeuten ;), mir hat es sehr viel Spaß gemacht mit den beiden zusammenzuarbeiten und ständig ihre Begeisterung für die Kunstgeschichte zu spüren. Ich habe mich deshalb sehr gefreut, mit meinen Programmierkenntnissen ebenfalls einen kleinen Teil zur Vermittlung der Kunst und der Architektur beigetragen zu haben.

Quelle Titelbild: Coding Da Vinci

Feeling Blue on the Baltic Sea

I have tried out some alternative photography techniques for a while. And besides some unsuccessful experiments with a self-build pinhole camera and photo developments, I found this package of cyanotype papers last winter. It turned out to be very difficult to actually use them, because there ain’t no sunshine in Berlin! I’m exaggerating! But anybody who has lived in Berlin during winter-time knows, that winter in Berlin is kind of 100 shades of grey and super depressing.

Well, fast forward 6 months. I went on a short sailing trip on the Baltic Sea last weekend and the weather was still a bit rough then. So one day, packed in 3 layers of pullover and a wind-proof outdoor jacket, I suddenly felt like sitting in this Gerard Richter painting. I took a photo and decided to used it as a negative for my first cyanotype print. And the following week happened to be the first real summer days in Berlin! It took me some experiments to find the best contrast for the negative and even more time to find the perfect exposure time. Et, voilà! The result is the picture above.

And here is the making-of: the original photography – filtered w/ my customised Gerhard Richter filter ;) – the negative (flipped & inverted) – the solar-paper – drying after 1h of exposing & 2 min. of watering – the result.

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Hello world, yet again.

Approximately 6 months ago me and my friends gave up our old, shared server and moved to another bigger, faster one with virtualised servers and automated backup(!). Ever since then my blog has been down and I have shied away from dealing with it… ^^” Well, I started this year with some new year’s resolutions and one of them is to write more!

I’ve been working as a freelance writer for a startup of a friend for some months now and it really has been fun to write again on a regular basis!

Some other resolutions on my list are: Paint more! Learn how to play some barre chords on the uke. Start (and hopefully finish) at least 3 creative projects which demand for my coding skillz. Exercise more! And MIND! 

The year of 2014 has started pretty busy with 4 concerts of my choir ‘HXOS Chor Berlin. In the first two concerts we sang Mahler’s 2nd Symphony (with two other choirs and the “Junges Orchester der FU Berlin”) in the beautiful Gethsemane Church in Prenzlauer Berg and the even more beautiful, but also kind of ostentatious Konzerthaus Berlin. And in the other two concerts, which have taken place in the St. Ludwig Church in Wilmersdorf & the Heilig Kreuz Church in Kreuzberg, we sang songs from the renaissance & baroque, among others Allegri’s “Miserere”, which we sang in complete darkness with some candles. The Heilig Kreuz (Holy Cross) Church was beautifully renovated after it had been partially destroyed during the WWII, and they did a splendid reconstruction job by mixing the lovely neo-baroque red brick walls with modern elements. I couldn’t stop taking pictures and made one of the 360° panorama I took into a tiny planet picture.

heilig_kreuz_kirche

This picture has also inspired me into some Kandinsky like sketches. So the paint more! part of my new year’s resolution seems to be partially covered, and I am curious myself about what will come out of those sketches… 

Finally, I’m thinking about some professional changes, but it’s still too early to reveal more details. But it seems like the beginning of a new year always calls for some big, life changing plans, yet as we all know most of them rarely turns into real actions. I want this year to be different. And right now, as I am writing this (with my feet bare in my imagination), I am kind of positive about it!